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Franz von Assisi – Die etwas andere Legende

Franz von Assisi gilt heute als Symbol für Armut, Bescheidenheit und Demut.
Doch in dieser fiktiven und satirischen Version seiner Lebensgeschichte verlief alles ganz anders.

Der König der Feste

Der junge Franz war nicht etwa für stille Gebete bekannt, sondern für ausschweifende Bankette, überfüllte Weinkeller und legendäre Nächte, über die man in der ganzen Stadt tuschelte.

Während andere Menschen fasteten, eröffnete Franz die dritte Käseplatte.

Sein Motto lautete:

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein — sondern auch von Wildschwein, Wein und Dessert.“

Franz und die Frauen

Franz liebte nicht nur das gute Essen, sondern auch die Gesellschaft schöner Frauen. Aus der späteren Legende vom bescheidenen Heiligen wurde in dieser Version ein charmanter Lebemann mit erstaunlicher Überzeugungskraft.

Man munkelte:

  • In jeder Stadt kannte man ihn.
  • In jedem Wirtshaus hatte er Schulden.
  • Und in jeder Region soll mindestens ein Sohn aufgewachsen sein, der verdächtig ähnlich aussah.

Am Ende waren es angeblich vier Söhne, die Anspruch auf das Erbe anmeldeten.

Der Niedergang

Doch irgendwann bemerkte Franz, dass:

  • der Wein sauer wurde,
  • die Haare dünner,
  • die Freunde weniger,
  • und die Wirte plötzlich Vorkasse verlangten.

Als er eines Morgens mit schwerem Kopf und leerem Geldbeutel in einer kleinen Kapelle erwachte, soll ihn die Erkenntnis getroffen haben wie ein Blitz:

„Vielleicht war das alles doch nicht der richtige Weg.“

Die späte Umkehr

Franz überliess seine Bruchbude seiner letzten Geliebten und begann fortan ein einfaches Leben in Armut zu führen. Seine vier Söhne gingen allerdings leer aus.

Nicht etwa aus Strenge — sondern weil schlicht nichts mehr übrig war.

Kein Gold
Kein Weinberg
Keine Pizzeria
Nicht einmal der Esel war noch vorhanden
Franz hatte nur noch sein letztes Hemd

Das letzte Kapitel

In seinen letzten Jahren wanderte Franz still durch die Landschaft, sprach über Bescheidenheit und warnte junge Menschen eindringlich vor:

  • zu viel Wein,
  • zu viel Stolz,
  • und zu vielen Liebschaften gleichzeitig.

Ob Franz trotz seines wilden Lebenswandels am Ende doch noch in den Himmel kam, glaubt niemand.